Neue Mandolinenschule von Heinrich Albert

Heinrich Albert (* 16. Juli 1870 in Würzburg; † 12. März 1950 in Gauting) ist hauptsächlich als Gitarrist bekannt. Er ist aber auch der Verfasser einer Mandolinenschule.

Die Mandolinenschule von 1913 ist eine knappe Einführung in das Spiel der Mandoline. Im zweiten Teil findet man diverse Duette und auch einen kompletten Satz für Mandolinenorchester.

Die Mandolinenschule von Heinrich Albert ist seit Beginn des Jahres 2021 in der Petrucci Library verfügbar. Weitere Noten von Heinrich Albert sind ebenfalls in der Petrucci Library zu finden.

Neue Mandolinenschule Heinrich Albert
Neue Mandolinenschule Heinrich Albert
Neue Mandolinenschule Heinrich Albert – Haltung der rechten Hand
Neue Mandolinenschule Heinrich Albert – Haltung der rechten Hand

Den folgenden Text habe ich von der Website www.mandolinen.at übernommen:

Als ausgebildeter Geiger beherrschte Albert bald auch dieses Instrument. Er kam 1805 zum Münchener Kaim-Orchester und gab nebenbei Mandolinen- und Gitarrenunterricht. Albert verlegte seine Kompositionen (ua. „10 Compositions Favories pour Mandolin“) über den Musikalienhändler Schmidl aus Triest, welches damals noch zu Österreich gehörte. Albert dürfte über Schmidl Kontakte zu einigen Triester Mandolinen- und Gitarrespielern, wie Silvio Negri (1865-1936) und Giovanni Battista Marzutti (1863-1943) erhalten haben, welche ebenfalls Mandolinenquartette komponierten.

Später gab Albert die „Neue Mandolinenschule – Leichte – mittelschwere romantische Duos für Mandoline und Gitarre“ in Leipzig heraus und lobt das Klangbild des Quartetts: „Das vollkommenste ist eigentlich ein Quartett, bestehend aus Mandoline I, Mandoline II, Mandola und Gitarre“. Albert gründete 1898 mit seinen Schülern ein Mandolinenensemble mit zirka 20 Mitgliedern, das „Circolo Mandolinistico lombardo di Monaco“. Ab 1900 wurde Albert auch für die Ausführung der anfallenden Mandolinen- und Gitarrenteile am Münchner Hof- und Residenz-Theater herangezogen.

1912 erschien Alberts erstes Lehrwerk für Mandoline, die „Neue Mandolinenschule“ mit dem Vermerk „Für den Selbstunterricht besonders geeignet“. In München galt Heinrich Albert als der kompetente Fachmann für die Mandoline.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges begann er,ab 1919 seine Werke im Verlag Julius Heinrich Zimmermann zu veröffentlichen. Es befanden sich darunter auch zwei Hefte mit dem Titel „Mandolinen-Orchester, Unterhaltungsstücke in leichter Spielart“. Das letzte Werk Alberts für die Mandoline dürfte die 1938 erschienene Schule „Der junge Mandolinist“ eine „Elementarschule für den ersten Anfang“ gewesen sein. Es war dies das erste Lehrwerk, welches sich gezielt an junge Schüler richtet.

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